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Hotel Grenzfall - Berlin

Es ist ein Hotel, in dem Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eine Behinderung haben können. So wurde ich aufmerksam. Mittlerweile ist auch HomeOffice möglich https://hotel-grenzfall.de/hotel-berlin-mitte/home-office-im-hotel-berlin/

Die Speisekarte und das Frühstücksbuffet sind gut zu genießen, nicht zu groß, mit Selbstgemachten ( zum Beispiel Brombeermarmelade aus den Brombeeren, die wir im Garten pflücken konnten ). Das Personal ist geduldig. Das konnten wir im Juli 2022 mit 2 Kleinkindern testen. Es gibt 2 Triptraps. Es ist auch nicht schlimm, wenn wir uns selber bedienen an den Bereichen, die wir von Mitarbeitern genutzt sahen. So konnten wir uns eine Kuchengabel holen, denn Kinderbesteck gibt es leider nicht.

Unschlagbar ist der liebevoll gestaltete Garten, mit allerhand Sitzecken und lauschigen Plätzen. Ein Genuß nach einem Tag in der Großstadt. Auch wir Erwachsenen fanden es 1 A.

Die Betten sind bequem, die Steckdosen gut verteilt ... der Strom funktioniert leider nur, wenn die Zimmerkarte im dafür vorgesehenen Slot steckt. Blöde Technik für den Fall, dass das Handy während einer Pause im Hotel aufladen soll und wir mit leckeren Getränken im Garten sitzen. Nur wer mehr als eine Karte fürs Zimmer bekommen hat, hat eine Chance.

Was Corona zum Opfer fiel, sind die Zeitungen zum Frühstück.

Was dem Krieg zum Opfer fiel, ist der Reparaturservice, der wie alle anderen auf die Ersatzteile warten muss. Glücklicherweise gibt es einen Plan B für den defekten Aufzug. Im Nebengbäude ist ein weiterer Aufzug. Es gibt einen internen Zugang.

Neu war mir das Gästehaus mit 2 Appartements incl. Wasserkocher, Kühlschrank, Toaster und Geschirr (sie nennen es Kichenette). Das merken wir uns fürs nächste Mal. https://www.gaestehaus-lazarus-berlin.de/gaestehaus/ruhig-gelegene-hotelzimmer-im-gaestehaus-lazarus...

Das Hotel ist vom Hauptbahnhof mit der M 10 gut zu erreichen. Orientierungspunkt ist aus allen Himmelsrichtungen das Mauerfallmuseum.

 

 

Etusivu - Jaanan Ompelimo ja Asuste Ky

Jaana repariert die größte Flagge der Welt. Die weht in Hamina und misst mehr als 20 Meter an ihrer längsten Kante.

 

Die Hütte des Komponisten

Die Hütte des Komponisten

Das Mökki

Auf Felsen am Rand des Repojärvi, wo vor etwas mehr als 100 Jahren der Tourismus in dieser Gegend begann an den Stromschnellen des Kymijoki. Zum Jubiläum stellte man ein "kleines Seemädchen" mit Flosse statt Füßen und Unterschenkeln, einem Kreuz um den Hals und Ohrsteckern auf einen Felsen in der Nähe der Rezeption des Ressorts Yli-Kaitala. Hohe Kiefern und Birken stehen um die Mökkis, alle mit Strandsauna, Steg und Boot. In unserem Mökki lebte einst ein Komponist. Seine Nachfahren bauten seine Wohnstatt liebevoll um, so dass sie das ganze Jahr über Gäste beherbergen kann. 

Repojärvi

Der See des Fuchses. Fischreich. Im Grunde ist es nur eine Bucht in dem weitverwobenen Gewässergeflecht des Kymijoki. Am Ende der Bucht findet ein Singschwanenpaar den richtigen Ort für die Auzucht seiner 4 Kleinen. Es gibt einen Vogelbebachtungsturm mit einem Kasten, der 2 Bestimmungsbücher, ein Gästebuch und einen hervorragenden Feldstecher enthält. Rund um die Bucht führt ein Wanderweg an einer Insel vorbei, die wir über eine hölzerne Bogenbrücke erreichen. Zu einer weiteren Insel gelangen wir per Zugseilfähre, die man besser mit Arbeitshandschuhen bedient.

Mücken und Hitzewelle 

10 Tage Hitzewelle und eine auch für finnische Verhältnisse ungewöhnliche Menge an Mücken, insbesondere diese hinterfotzigen Kriebelmücken, die beißen und eine grässlich juckende Wunde hinterlassen. Klein und harmlos krabbeln sie auf einem herum. Der erste Tag in Finnland war uns eine Lehre. Nun sind wir im Besitz von Tervavoide (Teercreme), die sowohl kühlt als auch Mücken abhält (man riecht halt nach Feuer). Nur gegen diese bekloppten, ständig um den Kopf herumsummenden Stechfliegen haben wir kein Mittel. Da ist es ein Glück, dass ihr Stich deutlich spürbar ist und man sofort reagieren kann.

Die Schleuse im Kimola-Kanal

Bis Anfang dieses Jahrhunderts wurden Hölzer über den Kimolakanal bis zu einer Felsbarriere und durch einen 10 m langen Tunnel geflößt, dort per Kran in den oberen Teil des Kanals gehievt und weitergeflößt. Oder war es umgekehrt? Wie auch immer: Findige Tourismusexperten haben ans Ende des Tunnels eine Schleuse für Motorboote, Kanus und andere Freizeitboote gebaut. Oben an der Schleuse stehen 2 Verkaufswagen für Eis, Kaffee und Lakritz. Es gibt einen großen Parkplatz auf Schotter und einen Luontopolku, den wir sehr empfehlen können, weil er durch die Landschaft aus Wald, Fels und Moor führt.

Crisp und andere Fälle für die Influencerin

https://www.sinebrychoff.fi/newsroom/crisp-hoppy-lager/

In der Raststätte Herkkules an der Autobahn von Helsinki Richtung Osten in der Höhe von Porvoo erfuhren wir, dass die Firma Sinebrychoff sein alkoholfreies helles Lager nicht verkauft kriegt. Wir finden es erfrischend und haben es zu unserem Sommergetränk gemacht.

Einen Buff kannst du mit einem Knoten zu einem Pippu machen und so deine Kopfhaut vor Mückenstichen schützen.

Mit einfachem Bindfaden lassen sich die Hosenbeine unten über dem Schuh so schließen, dass keine Mücken an die Beine gelangen können.

Höhendonnerschall zum Abschluß

Endlich Regen. Imponierende Wolkengebilde ziehen harmlos aussehend über Land. Bis jetzt ist nichts passiert außer dem langersehnten erfrischenden Regen. DA knallt es. Aber wie. Und der Schall wird durch die vielen Seen erneuert und erneuert. 
Dann knallt nur noch die Sonne.

Links

https://www.kulttuuritielle.fi/kohteet

 

http://www.lahdenseudunluonto.fi/wp-content/uploads/2018/05/pitkajarvenpolku_eng.pdf

 

https://de.tutiempo.net/iitti.html

 

https://kimola.net/

 

https://zepe.de/mumin/

https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Herr_Puntila_und_sein_Knecht_Matti

 

 

 

 

Großes Treffen von Frauen mit Priesterberufung - DOMRADIO.DE

Wenn katholische Frauen zur Priesterin oder Diakonin berufen sind, kann das zu erhöhtem Einsatz des Konjunktives in katholischen Medien führen. Lesen Sie selbst.

 

 

 

Purpose Party Einladung - WEtell

Ich versteh kaum ein Wort, aber es geht um New Economy und darin um ein Unternehmen, das sich selbst gehört, dessen Gewinne nicht veräußert werden dürfen und das man nicht kaufen kann. hihi. Das gefällt mir.

 

Immer noch entsetzt von Frankfurt

Ausgangspunkt

Der Bahnhof.

2,5 Stunden Zeit.

Das mache ich gerne so: flanieren.

Diesmal Frankfurt

Alles voller Menschen. Viel Gedränge und Geschubse. Da sind wir im Ruhrgebiet achtsamer im Umgang miteinander. So wie in Frankfurt habe ich das noch nie in einer europäischen Großstadt erlebt. Die Einen wirken oberflächlich, die Anderen verzweifelt. Herrgott, wie viel monsterartige Gestalten durch die Welt laufen. Unglaublich. Und wie hilflos ein Mensch dabei sein kann. Dieser Dreck. Dieser ständige Lärm.

Den Blick zum Himmel, gegen die wuchtigen Hochäuser, in denen das Geld wohnt, habe ich direkt als wohltuend empfungen. Wenn nur das gewesen wäre, wäre es halt ein Teil Frankfurts.

Liebfrauenkirche

Da ist der Citypoint der katholischen Kirche.

Menschen kommen in den Hof und zünden Teelichter an einer Marienfigur an. Viele verschiedene Menschen. Aber sie sehen einander nicht an. Sie sehen sogar weg, wenn mal Bllickkontakt entsteht.

Man kann beichten und man kann ein Seelsorgegespräch bekommen.

Katharinenkirche

Eine aufmerksame Wächterin spricht Menschen an. Sie kann sogar verschiedene Sprachen. Es gibt eine Plakatwandausstellung der Diakonie über eine Bauwagensiedlung.

Kleine Markthalle

Wohl mittlerweile eher für Toristen gedacht. In einem Kellerraum grölen und streiten Besoffene. Ansonsten ein Markt in einer Halle. An den Wänden der öffentlichen Toilette (für Männer und Frauen) sind gut lesbare Ausdrucke geklebt: Die Toilettenbenutzung kostet nichts. Eine Clofrau in Maske und Handschuhen putzt und putzt und putzt und lädt die Menschen in die Kabinen ein. Die Toiletten werden ständig genutzt. Ich gebe ihr das Trinkgeld in die Hand.

In der Nähe des Goethehauses

Ein Platz mit Bäumen, Restaurants und Cafés, Menschen in der Sonne an Tischen. Ich nehme Platz. Aber auch da das gleiche Gehetze und die gleichen frustrierten Gesichter. Die Bedienung ist der einizige lächelnde Mensch (aber nur, wenn sie jemanden ansieht).

Café Utopia hinter dem Goethehaus. Plüschsofas drinnen, Gartenambiente draußen. Ein geschützter Raum, den man betreten muss, da geht man nicht mal eben vorbei. Theateratmosphäre.

Möglicherweise

Ob ich am Römer war, werde ich gefragt, als ich meiner Schwester von meinen Erfahrungen erzähle.

Meine Schwester hat eine Geschichte mit Frankfurt. Sie war oft dort, hat Menschen getroffen, Veranstaltungen besucht und Erinnerungen. Das mag etwas anderes sein.

Von einer Stippvisite nach Frankfurt rate ich dringend ab. Es ist ein Ausflüg in die Hölle.