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Vom linken Niederrhein ins Ruhrbistum
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Mastodon

 

"Sie glaubte nur an das Gotteshaus,
nicht an Gott."

Über Josephine im Roman "Das geheime Leben des Monsieur Pick" von David Foenkinos

 

Bilanz zum Ad-limina-Besuch am 18. November 2022

"Heute sind wir hier, um über den Synodalen Weg in Deutschland zu sprechen. Ehrlicherweise muss ich sagen: Bei diesem Gespräch fehlen wesentliche Personen und Träger des Synodalen Weges in unserem Land. Denn wir Bischöfe sind Teil einer Synodalversammlung mit 230 Personen - Gläubige, die sich mit großem Engagement für ihre Kirche einsetzen. Das Synodalpräsidium besteht aus zwei Bischöfen und zwei Laien. Leider hat also ein Großteil der Synodalen - insbesondere der Laien - keine Gelegenheit, wie wir sie heute haben. Und daum stehen unsere Überlegungen, Diskussionen, gemeinsame Perspektiven und möglicherweise Wegweisungen unter dem Vorbehalt, dass sie mit allen im Synodalen Weg besprochen, vergemeinschaftet und angeeignet werden."

Bischof Dr. Georg Bätzing

 

Statement vom 19. November 2022

"Das war mein erster Ad-limina-Besuch - andere Bischöfe hatten da ganz andere Erfahrungen, für einige war es bereits der vierte Besuch. Ich kann ehrlichen und erleichterten Herzens sagen: Ja, es war ein herausfordernder Besuch. Und ja, es sind alle, wirklich alle Themen auf dem Tisch gekommen - und zwar an ganz verschiedenen Orten, sei es beim Papst, sei es in den Dikasterien oder beim gestrigen interdikasteriellen Treffen zu einigen Fragen des Synodalen Weges der Kirche in Deutschland."

Bischof Dr. Georg Bätzing

 

Graffiti - gesprüht statt genagelt

Graffiti - gesprüht statt genagelt

Ein Aufschlag. Wie retourniert der gewiefte oder der gesprächsbereite Theologe?

Jörg Sorge vom kom-in-Netzwerk hat dieses Foto in Lutherstadt Wittenberg gemacht. Das erscheint mir passen, dass da immer noch Thesen an Wände und Türen gebracht werden.

Die Vermutung, dass Selbstbestimmung und Gottes Gnade ein Widerspruch sind, haben wir von Seiten der Kirche uns selber eingebrockt (altes Brot in Morgenkaffee), wobei die wenigstens, die diese Vermutung zur Überzeugung erheben, damit kein Problem haben. Sagte doch bereits der Pfarrer, der mir als Mentor ins Berufsleben half, die Individualität der Gläubigen würde auf Dauer die Gemeinden kaputt machen. Einer seiner Kollegen sagt 2022 so:

Wenn die Priesterweihe für Frauen zugelassen würde, gäbe es eine Kirchenspaltung und viele gingen dann nicht mehr in die Kirche.

Ich würde es so sagen:

Wenn wir von Seiten der Kirche einen Blick für Berufungen hätten, hätten wir viel zu tun.

Wir bräuchten wieder Ausbildungsstätten, die müssten Toiletten haben, auf die alle Menschen voraussetzungslos gehen können, und die Lehre müsste in barrierefreier Weise geschehen. Die Kirchen wären voll, aber nicht immer und nicht immer mit denselben Menschen. Es wäre gar nicht mehr möglich, auf Disziplin zu pochen und den Menschen zu helfen, die Regeln der Kirche zu lernen. Vielmehr wäre die Kirche ein Erfahrungsraum, ein Safe Space, ein Lernort, Begegnungsraum.

zu These 2: Gottes Gnade ist ohne Selbstbestimmung nicht denkbar.

 

Diese Clips lassen Mark Zuckerberg schlecht schlafen | Perspective Daily

Viele neue Registrierungen auf Mastodon lassen hoffen, dass die immer neuen Meldungen über das Geschäftsgebaren einiger Multimillionäre und deren Unternehmen Menschen zum Umdenken in ihrer Nutzung Sozialer Medien bewegen.

Hier eine fundierte Recherche mit unterhaltsamen GIFs.

 

Die tolerante Gesellschaft darf keine Toleranz gegenüber Intoleranten zeigen, weil sonst die Intoleranten die Toleranz und die Toleranten platt machen.

Karl Popper

https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

 

 

St. Hildegard-Akademie Eibingen e.V. – Chronik

Bericht der Feierlichkeiten zum 10. Jubiläum der Heiligsprechung der Heiligen Hildegard.

 

ein Gedicht

Betrachtung der Zeit

Mein sind die Jahre nicht die

Mir die Zeit genommen/

Mein sind die Jahre nicht/

Die etwa möchten kommen

Der Augenblick ist mein/ und

nehm ich den in acht

So ist der mein/ der Jahr und

Ewigkeit gemacht

 

Andreas Gryphius

 

 

Dorothee Janssen, Oktober 2022

Dorothee Janssen, Oktober 2022

Ich hebe meine Augen gleich auf zu den Bergen

Es ist der Moment, bevor es losgeht. Wir haben alle Anweisungen gehört und sind guter Hoffnung, obwohl wir den Weg nicht kennen. Das Ziel ist klar.

Die im Weg standen, meckern immer noch herum. Sie spielen keine Rolle mehr. Wir warten noch auf den Startschuß. Dann geht es los.

Der Rucksack ist gepackt. Die Vorfreude ist groß. Endlich kann es losgehen.

Bildbeschreibung

Portrait von mir mit vor der Brust verschränkten Armen, in einem hellen Baumwollhemd, lächelnd.