Roboter spuckt lauter RSS-Symbole in die Luft, ergo: der Button zum RSSfeed Link zu VOICES OF FAITH Link zu Maria 2.0

Skip to main content

Dorothee Janssen

Soulbuilding - Aber auch das Individuum ist sich selbst nicht ohne Grenze

3 min read

In dieser Woche wurde der Vater eines Autisten beerdigt. Der Autist freute sich, so viele Familienmitglieder zu treffen. Er begrüßte jeden Anwesenden mit Begeisterung. Sein Vater war ein Stadtbekannter, ein Straßenbildprägender. Vor Jahren noch mit der Pulle in der Hand, gewöhnte er sich den Alkohol ab. Während einer Kniebehandlung ließ er auch das Rauchen sein. Dabei half ihm der Herr Jesus, den er in einer freikirchlichen Gemeinde fand. Er war durch alle Gemeinden am Ort gepilgert. Bei den Freikirchlern war er geblieben. Er besuchte zwei Kreise. In einem wurde gebetet, in dem anderen die Bibel studiert. Er selber kam aus einfachen Verhältnissen.

Männerarme schauen aus Jeansärmeln. Die Hände halten unsicher eine Bibel.

Photo by Andrew Worley on Unsplash

Einfache Verhältnisse ?

In unseren Gemeinden ist der Geistliche der Leiter und damit auch der Verantwortliche und damit auch der Einzige, der Bescheid weiß. In unserer Gemeinde sprechen wir selten über unseren Glauben. Wenn wir es tun, überlassen wir dem Geistlichen das letzte Wort. Daran würde niemand in der Gemeinde etwas Schlechtes finden. Leider gibt es nur wenig Gemeindemitglieder, die ihren Glauben in Worte fassen können. Viele Menschen leiden an der Kirchenkrise, manche treten aus, manche entscheiden sich nicht. Was wir glauben, ist ein Rätsel.

Das sehen auch die Verantwortlichen im Bistum Essen so und wollen ein Sprechen über den Glauben initiieren. So schwer kann das nicht sein. https://glaube-einfach.de Es soll beginnen mit dem einfachen Formulieren schwieriger Begriffe. Einige Wörter haben wir schon und wenn Sie wollen, können Sie Wörter hinzufügen. Der Vater des Autisten hat nicht lange gefackelt. Er hat sich seine Gedanken gemacht und auch in Worte gefasst, manchmal sehr emotional, manchmal sehr leise. Er hatte Schmerzen am Schluß seines Lebens als der Krebs ausbrach. Jetzt ist er getröstet, sagt der freikirchliche Pastor. Und wir glauben das.

Unausgeleuchtete Glaubenswege

Glaubenshilfe ist Lebenshilfe, hieß es vor einigen Jahrzehnten. Wir hielten das damals für fortschrittlich, weil Leben und Glauben nicht mehr getrennt stattfinden sollten. Leider wurde daraus eine Bewegung professioneller Glaubenslehrender, die weit über die Kreise der Geistlichen hinausgeht und Recht hat. Alle sind wir ausgebildet, alle wissen wir, was wir tun. Trotzdem kommen die Erstkommunionkinder nach der Erstkommunion nicht mehr in die Kirche (und vorher auch immer seltener). Was machen wir falsch?

Glaubenswege finden sich nicht auf Landkarten. Sie sind wie der Lebensweg des Abraham oder des Jona oder der Maria Magdalena. Warum wollen wir alle Oasen kennen, bevor wir sie erreichen? Warum wollen wir eine Erfolgsgarantie? Davon ist im Evangelium keine Rede. Der Vater des Autisten, dem wir die letzte Ehre erwiesen, war theologisch unbelastet. Ihm war auch nicht nach Sicherheit. Ihm war schon klar, dass es im Leben auf der Erde keine Erlösung geben kann. Geld macht nicht glücklich und Gesundheit ist nicht das Allerwichtigste. Aber er wollte wissen, was das Allerwichtigste ist. Er suchte den Schatz im Acker. Er ist mein Held.

Dorothee Janssen

Wir können das - Verantwortung in Zeiten der Individualisierung

1 min read

Nur ein Beispiel:

Ein Mensch stirbt. Die Familie und die Freunde haben nicht viel Erfahrung mit dem Tod. Es ist auch nicht so, dass sie nicht an Gott glauben würden, aber einen Menschen der Kirche sprechen sie nicht an. Die Pfarrer haben doch sowieso keine Zeit, heißt es. Schließlich beauftragen sie einen Bestatter. Der erklärt ihnen, was er machen kann. "Ist das hier eine Verkaufsveranstaltung?", fragt man erschüttert.

Vielleicht fehlte an der Stelle doch ein Seelsorger (oder eine Seelsorgerin)? Die nicht unaufgeklärte Familie findet die katholische Kirche rückständig, kommt aber nicht auf die Idee, dass es mehr als Geistliche unter den Seelsorgenden gibt. Da steckt man irgendwie fest. Schließlich muss aber was geschehen. Zwei nehmen das Heft in die Hand. Sie bereiten Lieder und Texte vor und bauen auch das Vaterunser mit ein. Die Sonne scheint. Man ist am Ende mit dem Verlauf zufrieden. Es geht also auch ohne Kirche.

Blick in einen Frühlingswald, fast ganz ohne Blätter und Unterholz. Es ist ein Verschlag zu sehen. Oder ist es eine Hütte. Die Sonne scheint.

Im Rahmen des Möglichen hat jeder alles richtig gemacht.

  • der Sterbende
  • die Familie
  • die Freunde
  • die Kirche
  • die Gemeinde
  • das Krankenhaus
  • das Hospiz
  • der Bestatter

Irgendwas stimmt trotzdem nicht.

Dorothee Janssen

Startnext - spenden für Ideen

1 min read

Dieses Goldagengardenhörspiel war ja leider erfolgreich (das heißt, das Fundingziel wurde erreicht), aber bis heute gibt es das Produkt nicht. Die Korrespodenz mit dem Marco Göllner (der Mann hat wirklich Nerven) und den Menschen von Startnext lief so unbefriedigend, dass ich mich eine Zeitlang da rausgehalten habe.

Aber hierfür hab ich Geld:

Projekt unterstützen

"Jeder Mensch hat ein Recht darauf, sich zu waschen. Doch leider hat nicht jeder Mensch die Chance dazu. Obdachlose können es sich nicht leisten. Deshalb arbeiten wir an einer mobilen Lösung für dieses Problem: dem GoBanyo Duschbus."

Dorothee Janssen

Ofen aus - Ein Audio von Eva Koch

Der Text, der dem Audio zugrunde liegt, stammt aus der Wochenzeitschrift CHRIST IN DER GEGENWART (Nr. 40/2018, Freiburg i. Br., www.christ-in-der-gegenwart.de

Manchmal lese ich Texte und bin so begeistert davon, dass ich noch Wochen später davon spreche. Dank der sozialen Messenger kann ich die Texte mit meinen Freunden teilen. Sie können sich mein als Audio gesprochenen Text genau dann anhören, wenn sie Zeit dafür finden. Was für eine geniale Technik. Ich frage mich sowieso ganz oft: Wie haben Frauen, die gerade Mutter geworden sind, es damals geschafft mit Freundinnen in Kontakt zu bleiben, die mehrere Kilometer entfernt wohnen?

Das ist auch etwas, was ich mich bezüglich Serien im Fernsehn frage: Wie haben Frauen vergangener Zeit es geschafft, Dinge (in diesem Fall Serien) weiterzuverfolgen, auch wenn es im neuen Alltag mit Kind nicht gelingt, es zu den gewohnten Zeiten zu tun. Heute kann ich die Serien dank Mediathek, Netflix etc. mir anschauen, wann immer es mein Alltag zulässt.

Es ist die Frage im Allgemeinen, die mich beschäftigt. Wie schaffe ich es, trotz Chaos und zugleich wunderschöne Zeit mit einem Baby, den Blick für die Sachen, die mich vor der Geburt interessiert haben, nicht zu verlieren? Durch Disziplin? Oder doch durch Gelassenheit?

Eva Koch

Dorothee Janssen

10 Jahre Behindertenkonvention: Bistum Essen zieht Bilanz | DOMRADIO.DE - Katholische Nachrichten

Das Interview schriftlich. Mein erstes Mal im Radio. öm. Aber ist alles gesagt.

Dorothee Janssen

Dorothee Janssen

St. Hildegard-Akademie Eibingen e.V. - Home

Die Hildegard-Akademie hat nun auch ihre Website.

Hier bekommt man Informationen über Hildegard von Bingen, die wissenschaftlich fundiert sind.

Dorothee Janssen

Mariazweipunktnull - das Logo für eine Vorlage

Mit diesem verkleinerten Logo können Sie eine Verlinkung zur Homepage der Aktion bauen, die Sie in den html-Code Ihrer Website einsetzen können. Etwa so:

<a href="http://mariazweipunktnull.de"><img src="https://www.793kmrhein.net/file/420f9a43919fcb94f566fd2e4740501d/mariazweipunktnull.png" style="border: 10" alt="Link zu Maria 2.0"></a>

 

Mehr Bilder gibt es hier: http://mariazweipunktnull.de

Dorothee Janssen

Dorothee Janssen

Hannes Wittmer verschenkt seine Musik und lässt das Bezahlen offen

Es gibt sogar ein Erklärvideo dazu https://www.hanneswittmer.de/

Spannend. Ein Argument ist, dass es vielleicht Menschen gibt, die wegen dem Eintrittspreis nicht ins Konzert kommen können oder die Musik nie genießen können. Andererseits gibt es Menschen, die aufgrund ihrer Lebenslage einen viel größeren als den angegebenen zahlen würden.

Diese Herangehensweise ist bedenkens- und nachahmenswert für uns Christen. Finde ich.

This is not the end