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Kongsberg im Oktober 2021 - Auslöser

Ein Bogenschütze hat Menschen ermordet und schwer verletzt. In Kongsberg.

Vor vielen Jahren gab es mal eine Jugendfreizeit der KJG Fronleichnam, Bochum-Laer, in Fulsebakke bei Kongsberg. Damals haben wir die Silberbergwerke in Kongsberg kennengelernt. Die Kinder und Jugendlichen waren sehr betroffen von der Brutalität und Bösartigkeit von Deutschen während des II. Weltkrieges. Wir sprachen über den Begriff "Brudervolk" und die Möglichkeiten des Widerstandes.

Etwas kaputt zu machen, ist einfach.

Vertrauen zu gewinnen, ist ein lebenslanger Prozess.

Für viele Menschen war Kongsberg bis vorgestern Idylle und Heimat. Wir erinnern uns an freundliche Menschen. Ein einziger Mensch kann mit einem rücksichtslosen und bösartigen Akt Leben zerstören. Meiner Meinung nach, werden wir das nicht verhindern können. Wir können nur unsere Liebe zur Freiheit leben und betonen. Aber wir können die Freiheit und Sicherheit nicht gewährleisten. In der Regel geht es gut. Darum können die Dumpfköpfe, die Fehlgeleiteten, die Verschwörungstheoretiker auch ihr zerstörerisches Werk so erfolgreich ausführen. Würden wir solche Taten verhindern wollen, bräuchten wir mehr Kontrolle. Da bin ich gegen. Ein durchgetakteter Alltag würde meine Entfaltungsmöglichkeiten stark einschränken.

Wenn ich aus dem Haus gehe, denke ich nicht an mögliche Gewalttaten. Das Leben in unserer Gesellschaft ist in der Regel ein gutes, das uns Räume lässt, in denen wir als Individuen lebendig sein können.

Der Meditationsbogen

Ein Bogen ist ein Sport- und Meditationsgerät. Wie wir mit den Dingen in unseren Händen und den Gedanken in unseren Hirnen umgehen, liegt an uns.

Das Wort aus meinem Mund, der Pfeil von der Sehen meines Bogens - daran erkennt ihr mich.

 

Diesseits von Eden Ganze Sendung (10.10.2021) - WDR 5 Diesseits von Eden - WDR 5 - WDR Audiothek - Mediathek - WDR

Mit ein paar Minuten Interview aus dem Beginenhof Essen unter Abschnitt 5.

 

Goldener Oktober

Im Radio sagt der Wetterexperte, an diesem Wochenende würden die Kalenderfotos für den Oktober gemacht. So ist es. Ich bin im Sauerland. Wir haben Nachtfrost. Tagsüber stromern wir durch die Wälder. Ich war endlich mal wieder auf dem Borberg, wo es nie zu voll ist, aber immer Menschen runter nach Olsberg gucken und immer Menschen die Schilder mit den Informationen zu der Wallanlage und der Kapelle und den Kirchenruinen lesen. Auf der großen freien Wiesen gibt es den Altarblock und ein paar Bänke. Auch dort sind immer Menschen. Sie essen ihren Proviant. Vielleicht beten sie auch. Vielleicht denken sie auch an Franz Stock.

Auf dem Weg am Antonius vorbei sehen wir die Bruchhauser Steine im Gegenlicht. Ein Naturdenkmal. Die Hänge sind abgeholzt. Es gibt noch Wald, aber auch dort sind braune Flecken zu sehen. Der Borkenkäfer, die Trockenheit, die kurzsichtige Forstwirtschaft.

In der Hiebammhütte ist ordentlich was los. Alles Plätze belegt, nur im Schatten ist noch was zu bekommen. Wir füllen unseren Wasserhaushalt mit alkoholfreiem Weizen auf. Auf dem Rückweg treffen wir den Bürgermeister von Brilon und seine Frau. Ein Politiker ohne Berührungsängste. Wir plaudern ein wenig über den Skispringer und das gute Wetter.

 

Debatte um Corona-Impfung - Wir sind alle geimpft - mit Grundrechten!

Heribert Prantl, der viel über die Überzeugungskraft von WissenschaftlerInnen geschrieben hat, äußert sich hier in einer zunehmend mit Agressionen beladenen Debatte.

Auch in meinem Umfeld gibt es Menschen, die sich nicht impfen lassen. Es handelt sich dabei nicht um VerschwörungstheoretikerInnen. Ein wichtiger Satz lautet:

Ich habe keine Angst vor dir.

Das sagen Menschen, die geimpft sind und einer Nicht-Geimpften begegnen, wenn die Sprache darauf kommt.

Der Gedanke, dass auch das Nicht-Geimpftsein seine Berechtigung hat, ist mir neu. Das mit den Grundrechten zu belegen, halte ich für verwegen. Es ist beispielsweise nicht durch das Grundgesetz gedeckt, die Straße bei Rot zu überqueren.

Wenn ich die Gründe, sich nicht impfen zu lassen, besser verstehen könnte, wäre mir wohler. Was ich auf jeden Fall nicht will, ist diese nicht endenwollende Aufladung mit Hass. Genau an der Stelle stimme ich mit Prantl überein.

 

Ein Virus leert / lehrt die Kirche

5. Oktober 2021

18.30 Uhr - 21.30 Uhr

in der alten Lohnhalle in Wattenscheid

 

Keyspeaker der Bischofskonferenz

Lesen und neue Hoffnung schöpfen für die wankende katholische Kirche in Deutschland.

 

blablabla-Kleid

blablabla-Kleid

Dieses wunderbare Kleid nähte Annika Kuhn für mich. Ich trage es gerne auf langweiligen Sitzungen. Sein  Muster besteht aus der Wortfolge blablabla.

 

noch ein Käfer

noch ein Käfer

Ein unbekannter Käfer marschierte über meine Lektüre.

 

Käfer

Käfer

In meinem Garten lebt auf einer Rispe ein Käfer.