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Die Rolle der Großeltern in der Pandemie

Kann man weiterdenken:

- Die Rolle der Frauen

- Die Rolle der Mütter

- Die Rolle der Nachbarn und Nachbarinnen

- Die Rolle der Ehrenamtlichen

Vorausgesetzt, wir haben Zahlen dazu. Denn rumspekulieren führt nur zu falschen Schlüssen. Anhand dieser Zahlen und Berichte sehen wir deutlich, dass alte Menschen in der Coronakrise mehr sind als ein Problemfall. Danke @persepectivedaily https://perspective-daily.de/article/1913/epeDz4zK

 

Streetphilosophy - Kultur und Pop | ARTE

Perspective Daily gibt heute Tipps für gute Serien (die meisten laufen auf Netflix). Diese hier scheint mir erwähnenswert. Habe erstmal den Beitrag über Humor gesehen und hab den einzigen Witz darin nicht verstanden.

 

Warum es jetzt Zeit ist, dich von Meta zu befreien | Perspective Daily

Besonders horizonterweiternd sind die Kommentare, weil das Hin und Her der eigenen Gedanken da mitschwimmen kann. Die Leser und Leserinnen kommen tatsächlich ganz fix auf fediverse Angebote. Das wird kurz und prägnant diskutiert. Danke dafür.

 

Bibel in gerechter Sprache

Die Bibel in gerechter Sprache, auch BigS geschrieben, wird über ein Fundraising und einen Experimentalraum überarbeitet werden.

Quelle: Publik Forum, Interview mit Claudia Janssen, https://epaper.publik-forum.de/de/profiles/763aa74f5a56/editions/0395e677ef187f3d5991/pages/page/5

 

Warum können wir das nicht?

An diesem Wochenende hatte ich das große Glück, mit unserem Ortsverein der Gemeinwohlökonomie wandern gehen zu können. Das Ungeheuerliche daran ist die Tatsache, dass diese Gruppe so wohltuend ist. Sie ist eine Erholung im Vergleich zu der psychischen Messerstecherei und menschlichen Entgleisungen, die ich in meinem beruflichen und gesellschaftlichen Alltag erfahre. Festmachen kann ich das an 2 Begriffen, die im tiefen Grunde ihrer Bedeutung eine Aufgabe der Christenheit sein sollten. Während wir uns in Kirche und kirchlichen Gruppierungen gegenseitig die Augen ausstechen, klären meine Mitmenschen in der Gemeinwohlökonomie mich über Umgangsformen auf.

Gewaltfreie Kommunikation

Die Übersetzung des amerikanischen Fachbegriffes ist unglücklich, weil sie den Fokus auf die Gewalt legt. Aber damit sind wir schon bei dem Anlaß für unsere Bemühungen, Wege aus verfahrenen Konflikten zu bahnen. Rosenberg fängt schlicht bei Bedürfnissen an und verlangt eine Kommunikation von Herz zu Herz. Das lässt sich üben. Trainings werden allerorten angeboten. Literatur gibt es die Menge. Ein Einblick: https://www.neverest.at/blog/marshall-rosenberg-gewaltfreie-kommunikation/

Systemisches Konsensieren

Wir müssen uns mit unserer Meinung nicht durchsetzen, wenn wir erst einmal begriffen haben, dass wir in der Gruppe Entscheidungen für die Gruppe treffen. So einfach das klingt, muss auch das umgesetzt werden. Ein Einblick: https://www.sk-prinzip.eu/methode/

Thinking Environment

Ein bisschen verblüfft war ich schon, als eine Mitwandererin mir ganz begeistert von einem Wochenende (in einer katholischen Akademie) berichtete, in der sie nichts anderes erfuhr als die Eckpunkte gelingender Seelsorge. Der Begriff ist ein anderer, aber es klingt wie meine Arbeit. Nur das meine Arbeit in unserer Gesellschaft keinen Wert mehr hat. Ein Einblick: https://merckerundmiketta.de/

Bibel lesen

Das war schon immer meine Sorge, dass die Bibel voller Weisheit ist, die wir für nicht praktikabel halten. Aber die Jungs und Mädels, die WOL und agiles Arbeiten praktizieren, die halten dasselbe für praktikabel, was wir unter christlichem Vorzeichen seit Jahrhunderten gelehrt bekommen, aber irgendwie nicht auf die Kette kriegen.

 

Kongsberg im Oktober 2021 - Auslöser

Ein Bogenschütze hat Menschen ermordet und schwer verletzt. In Kongsberg.

Vor vielen Jahren gab es mal eine Jugendfreizeit der KJG Fronleichnam, Bochum-Laer, in Fulsebakke bei Kongsberg. Damals haben wir die Silberbergwerke in Kongsberg kennengelernt. Die Kinder und Jugendlichen waren sehr betroffen von der Brutalität und Bösartigkeit von Deutschen während des II. Weltkrieges. Wir sprachen über den Begriff "Brudervolk" und die Möglichkeiten des Widerstandes.

Etwas kaputt zu machen, ist einfach.

Vertrauen zu gewinnen, ist ein lebenslanger Prozess.

Für viele Menschen war Kongsberg bis vorgestern Idylle und Heimat. Wir erinnern uns an freundliche Menschen. Ein einziger Mensch kann mit einem rücksichtslosen und bösartigen Akt Leben zerstören. Meiner Meinung nach, werden wir das nicht verhindern können. Wir können nur unsere Liebe zur Freiheit leben und betonen. Aber wir können die Freiheit und Sicherheit nicht gewährleisten. In der Regel geht es gut. Darum können die Dumpfköpfe, die Fehlgeleiteten, die Verschwörungstheoretiker auch ihr zerstörerisches Werk so erfolgreich ausführen. Würden wir solche Taten verhindern wollen, bräuchten wir mehr Kontrolle. Da bin ich gegen. Ein durchgetakteter Alltag würde meine Entfaltungsmöglichkeiten stark einschränken.

Wenn ich aus dem Haus gehe, denke ich nicht an mögliche Gewalttaten. Das Leben in unserer Gesellschaft ist in der Regel ein gutes, das uns Räume lässt, in denen wir als Individuen lebendig sein können.

Der Meditationsbogen

Ein Bogen ist ein Sport- und Meditationsgerät. Wie wir mit den Dingen in unseren Händen und den Gedanken in unseren Hirnen umgehen, liegt an uns.

Das Wort aus meinem Mund, der Pfeil von der Sehen meines Bogens - daran erkennt ihr mich.

 

Diesseits von Eden Ganze Sendung (10.10.2021) - WDR 5 Diesseits von Eden - WDR 5 - WDR Audiothek - Mediathek - WDR

Mit ein paar Minuten Interview aus dem Beginenhof Essen unter Abschnitt 5.

 

Goldener Oktober

Im Radio sagt der Wetterexperte, an diesem Wochenende würden die Kalenderfotos für den Oktober gemacht. So ist es. Ich bin im Sauerland. Wir haben Nachtfrost. Tagsüber stromern wir durch die Wälder. Ich war endlich mal wieder auf dem Borberg, wo es nie zu voll ist, aber immer Menschen runter nach Olsberg gucken und immer Menschen die Schilder mit den Informationen zu der Wallanlage und der Kapelle und den Kirchenruinen lesen. Auf der großen freien Wiesen gibt es den Altarblock und ein paar Bänke. Auch dort sind immer Menschen. Sie essen ihren Proviant. Vielleicht beten sie auch. Vielleicht denken sie auch an Franz Stock.

Auf dem Weg am Antonius vorbei sehen wir die Bruchhauser Steine im Gegenlicht. Ein Naturdenkmal. Die Hänge sind abgeholzt. Es gibt noch Wald, aber auch dort sind braune Flecken zu sehen. Der Borkenkäfer, die Trockenheit, die kurzsichtige Forstwirtschaft.

In der Hiebammhütte ist ordentlich was los. Alles Plätze belegt, nur im Schatten ist noch was zu bekommen. Wir füllen unseren Wasserhaushalt mit alkoholfreiem Weizen auf. Auf dem Rückweg treffen wir den Bürgermeister von Brilon und seine Frau. Ein Politiker ohne Berührungsängste. Wir plaudern ein wenig über den Skispringer und das gute Wetter.

 

Debatte um Corona-Impfung - Wir sind alle geimpft - mit Grundrechten!

Heribert Prantl, der viel über die Überzeugungskraft von WissenschaftlerInnen geschrieben hat, äußert sich hier in einer zunehmend mit Agressionen beladenen Debatte.

Auch in meinem Umfeld gibt es Menschen, die sich nicht impfen lassen. Es handelt sich dabei nicht um VerschwörungstheoretikerInnen. Ein wichtiger Satz lautet:

Ich habe keine Angst vor dir.

Das sagen Menschen, die geimpft sind und einer Nicht-Geimpften begegnen, wenn die Sprache darauf kommt.

Der Gedanke, dass auch das Nicht-Geimpftsein seine Berechtigung hat, ist mir neu. Das mit den Grundrechten zu belegen, halte ich für verwegen. Es ist beispielsweise nicht durch das Grundgesetz gedeckt, die Straße bei Rot zu überqueren.

Wenn ich die Gründe, sich nicht impfen zu lassen, besser verstehen könnte, wäre mir wohler. Was ich auf jeden Fall nicht will, ist diese nicht endenwollende Aufladung mit Hass. Genau an der Stelle stimme ich mit Prantl überein.

 

Ein Virus leert / lehrt die Kirche

5. Oktober 2021

18.30 Uhr - 21.30 Uhr

in der alten Lohnhalle in Wattenscheid