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Vom linken Niederrhein ins Ruhrbistum
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Dorothee Janssen

Start - SonArt

Mit Photoshop bearbeitete Daten waren mein erster Eindruck von der Kunst Christian Sonntags. Eine Straßenbahn der älteren Sorte vor Helgolands Anna. Witzig. Ein schönes Bild für Veränderung. Man findet mehr von ihm im Unperfekthaus. Link zum Projekt.

Dorothee Janssen

Leisure with Vincent

1 min read

Eine Reise durch mehrere Gemälde des großen Künstlers Vincent van Gogh. Mittendrin eine Ahnung von einer Kunst in unserer Zeit, die auf seine Art das Quartier gestaltet.

Van Gogh beeidruckt mich durch seine Farben und seine Pinselführung.

No Blue Without Yellow from Maciek Janicki on Vimeo.

Dorothee Janssen

Artikel 13 verhindern - Retten wir das Internet

1 min read

Hier mal ein Link , der Ihnen das Aktiv-werden ermöglicht, und ein Youtube-Video, das den Sinn der Aktion erklärt. Beides müssen Sie anklicken, um da was mit zu machen. Die Inhalte stammen nicht von mir. Ich teile sie, weil ich sie wichtig finde.

 

Hier gibt es haufenweise Informationen zu den politischen Hintergründen und Kampagnenmaterial: -> Link.

Dorothee Janssen

Wie halten Sie es mit der Öffentlichkeitsarbeit?
In meiner Timeline sind Viele, die das Fedivers nicht wahr nehmen.
Die Megaplayer haben noch eine gut funktionierende und potente Lobby. Liegt es dadran? Oder muss ich Geduld haben und die neuen Wege, die datensicher aber anders sind, in Ruhe erkunden?
Manche Menschen erreiche ich nicht mehr ... ach, Quatsch: man erreicht ja immer noch jeden. Nachdem ich WhatsApp verließ, wurde ich tatsächlich gefragt, wie man mich denn jetzt noch erreichen könne. Telefon? Post? Das müsste gehen. (Gut, in meinem Fall ist Telefon nie erfolgversprechend.)

Am Liebsten kommuniziere ich per Mail. Man kann selber entscheiden, wann man eine eingegangene Nachricht liest und wann man sie beantwortet. Man kann verschlüsseln (auch wenn es noch immer wenig Gegenseiten gibt, die das ebenfalls tun). Und die Gegenseite kann nicht kontrolloieren, wann man online ist.

Nun erreichte mich die Anfrage, ob es eine freie Alternative zu Instagram gibt. Instagram ist mächtig und macht Spaß. Es ist unglaublich, wie viele Menschen man erreicht. Nicht nur die Masse imponiert, sondern auch die Vielfalt. Das wäre auch mit diaspora* und Friendica möglich, aber beide sehen nicht so stylisch aus und sind nur wenigen bekannt. Möglicherweise, ganz vielleicht, wird der Tag kommen, an dem Menschen sich von Instagram abwenden, so wie sie sich heute von Twitter abwenden. Aber Twitter kann man locker durch Mastodon ersetzen und gleichzeitig Erfahrungen machen mit dem Fedivers. Wodurch könnte man Instagram ersetzen?

Dorothee Janssen

Mastodon !!!!111!!!

1 min read

Und vergessen Sie bitte nicht, dass Sie sich mehr um die Umwelt kümmern wollten. In Berlin könnten Sie Bits & Bäume besuchen und in Dortmund Fairfriends.

Dorothee Janssen

Grün im Ruhrgebiet

der Sommer

die Bäume

die Bank

Foto: Erich Janssen

Dorothee Janssen

Bienen auf Åland

Es ist das gleiche Geräusch, dass ich aus Audios per Audacity entferne. Viele dieser ungewöhnlich hohen Bäume (Insellage) brummen im Sommer. Man kann ruhig näher ran gehen. Die Bienen sind beschäftigt. Alles was Blüten hat, wird von Bienen besucht.

Es ist nur ein Ausschnitt, den Sie hier hören.

Stellen Sie sich vor, Sie gehen durch den Wald und auf einmal hören Sie dieses Geräusch. Es ist fremd und unheimlich, weiles offenbar nicht in den Wald gehört. Sie denken vielleicht, dass ein Parkplatz in der Nähe sein muss oder eine Hütte. Und dann entdecken Sie die Quelle. Es ist ein Baum voller Bienen.

Dorothee Janssen

Wo ist mein Zuhause ?

4 min read

An einem fremden Laptop, ohne meine Favoriten den Browser geöffnet und gemerkt

Welche Adresse will ich öffnen ?

Am heimischen Laptop sind sofort die relevanten Reiter offen und werden von links nach rechts besucht. Aber jetzt fehlen mir die Passwörter für einige Accounts. Ähnlich geht es mir beim

Betriebssystem

Am Einfachsten ist es mit Ubuntu, aber richtig froh bin ich damit nicht. Ein paar Jahre nehme ich dieses oder jenes aus der breiten Palette von Linux. Nirgends bleibe ich lange. Zuerst war es die Lust am Neuen. Jetzt ist es die Sehnsucht nach etwas, das Bestand hat.

Nachdem ich meinen Kalender im Hotel auf Aland (mit Kreis auf dem ersten A) liegengelassen habe, beginne ich die Nutzung eines Kalenders auf meinem Smartphone. Der liegt in einer Cloud.

Auch daran muss ich arbeiten. Tatsächlich ist das Smartphone ein interessantes Werkzeug. Ich traue ihm noch nicht so ganz. Allerdings kann ich meinen Kalender nicht verlieren, wenn er in der Cloud ist.

Wir nehmen, was wir brauchen

Die Alten nutzen Telefon und Fernsehen, Zeitung und Handy, Post und den Tratsch auf dem Markt. Heute erzählte mir eine alte Dame ganz begeistert, ihr Handy habe auch eine Kamerafunktion. Wir tauschten uns über Nutzen und Unsinn moderner Technik aus. Sie ist auf einen Gehstock angwiesen und hat für weitere Wege ein Gerät, dass sie Scooter nennt. Es ist ein Scooter. Sie benennt die Dinge, wie sie heißen. Sie hat kein Problem damit. Sie ist in den 90igern. Ich rechne ein bisschen und ahne, was sie alles an Veränderungen miterlebt hat. Sie gehört zu denen, die das Leben leben. Sie sehnt sich nicht zurück in eine vermeintlich heile Welt.

Wir nehmen, was wir brauchen. Das bedeutet nicht, dass wir horten und Geschäfte machen. Wir brauchen einfach nur das, was wir brauchen. Horten müssen wir nicht mehr, weil wir wissen, dass wir bekommen, was wir brauchen. Es liest sich wie ein Utopie. Aber die alte Dame sieht das Leben so. Man muss nicht alles haben, um es nutzen zu können. Dieser Scooter beispielsweise gehört der Krankenkasse. Das ist auch gar nicht schlimm. Die Wohnung gehört ihr ja auch nicht, die hat sie nur gemietet.

Mit der Cloud ist sie nicht einverstanden. Es müsste was geben, was alle nutzen können und wo man trotzdem nicht beklaut wird, sagt sie. Und ich antworte, aus solchen Ideen entstünden neue Programme. So entwickelt sich alles weiter. Sie nickt. Ich muss an die vielen Flüchtlinge denken. Und ich denke, sie sollten bekommen, was sie brauchen, und wir sollten ihnen geben, was sie brauchen, wenn wir es haben. Wir können teilen. Insbesondere unsere Lebenserfahrung können wir teilen. Nur nehmen, was man braucht. Nur haben, was man braucht. Keine Angst haben müssen, dass man zu kurz kommt. Aber das kann man zwar erzählen und leben, verordnen und in Gesetze packen kann man es nicht.

Heute ging es im Sonntagsevangelium wieder um das Brot und die Menschen, die Jesus suchen, weil er Brot vermehren kann. Er klärt das Missverständnis auf. Aber damit ist es noch nicht klar. Wie soll man das verstehen? Essen muss jeder. Leider sind wir zu dick - im Durchschnitt. Denn das Essen ist die schnellste Möglichkeit der Selbstbefriedigung. Alles andere gibt der Sehnsucht Konturen und führt über unbekannte Wege irgendwohin, wo nie ein Mensch zuvor gewesen ist.

Dorothee Janssen

Mein erstes Aland

3 min read

Wie bekomme ich nur diesen Kreis auf das A? Stellen Sie sich bitte immer einen Kreis auf dem A vor, wenn Sie Aland lesen in diesem Artikel. Es ist diese Inselgruppe zwischen Finnland und Schweden, die in Finnland einen Sonderstatus hat und auf der man schwedisch spricht. Sie bezahlen in € und bekommen Briefmarken, die nur auf Aland gelten. Weil ich mich nicht gut vorbereitet hatte, fand der Urlaub nur auf der Hauptinsel statt. Fahrradfahren ist anstrengend wegen der Felsen, aus denen die Insel besteht. Es geht rauf und runter und im Juli 2018 knallte die Sonne erbarmungslos. Beim nächsten Mal werde ich mich über den Fährverkehr zwischen den Inseln erkundigen.

Hin kommt man von Grissleholm (Schweden) oder Turku (Finnland). Alles andere ist Spaß oder hat tieferliegende Gründe.

Eine Schöne Überraschung war das "Segel", mit dem das Fährschiff Grace angetrieben wurde: Norsepower. Wir haben Abende im Internet verbracht, um uns zu informieren. Wunderbar. Es gibt Erfingungen, die werden vergessen und dann von einem Startup wiederentdeckt und angewendet. Sehen Sie selbst.

Schwarzbrot gab es in unserer Unterkunft nicht. Dabei gehört dieses Schwarzbrot zu den Spezialitäten. So stand es im Reiseführer. Es gibt Apfelmost. Sehr lecker. Und es war so heiß, das die schlauen Rehe aus dem ausgedörrten Wald über die Absperrungen in die Gärten kamen, um die Blumen wegzufressen. Die Touristeninformation vor Ort haben wir als nicht sehr pfiffig erlebt. Manches Feine entdeckten wir anhand der POIs mit OSMand+. Diese Navgations-App kam zum Einsatz, weil Garmin Skandinavien nicht zu Zentraleuropa zählt (was irgendwie verständlich ist, wenn man an die Datenmenge denkt).

Sehenswert sind die alten Kirchen in ihrer Schlichtheit und Größe. Wuchtige und liebevoll gestaltete Gotteshäuser. Es gibt einen dicken Band mit Bildern und Erklärungen, der in allen Kirchen, die wir besucht haben, ausliegt. So kann man sich jeweils über Besonderheiten und den Stand der Forschung informieren. Die Kirchen sind wochentags geöffnet, wenn man in den Ferien zu Besuch kommt. Dann sitzt schon mal ein junger Bursche in der letzten Bank und liest seine Comics. Hauptsache, es ist jemand vor Ort. Die Tiekirkko (Wegkirche, vergleichbar mit unseren Autobahnkirchen, nur dass sie Gemeindekirchen sind) in Jomala war am Wochenende geschlossen.
Offensichtlich sehr alte Zeichnungen auf Putz konnte ich nur teilweise entschlüsseln. Sie wirken anrührend.

Dorothee Janssen

Weisze Was ?

Es dauert, bis jemand die entscheidende Frage stellt.

This is not the end