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Dorothee Janssen

Leisure with Vincent

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Eine Reise durch mehrere Gemälde des großen Künstlers Vincent van Gogh. Mittendrin eine Ahnung von einer Kunst in unserer Zeit, die auf seine Art das Quartier gestaltet.

Van Gogh beeidruckt mich durch seine Farben und seine Pinselführung.

No Blue Without Yellow from Maciek Janicki on Vimeo.

Dorothee Janssen

Artikel 13 verhindern - Retten wir das Internet

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Hier mal ein Link , der Ihnen das Aktiv-werden ermöglicht, und ein Youtube-Video, das den Sinn der Aktion erklärt. Beides müssen Sie anklicken, um da was mit zu machen. Die Inhalte stammen nicht von mir. Ich teile sie, weil ich sie wichtig finde.

 

Hier gibt es haufenweise Informationen zu den politischen Hintergründen und Kampagnenmaterial: -> Link.

Dorothee Janssen

Wie halten Sie es mit der Öffentlichkeitsarbeit?
In meiner Timeline sind Viele, die das Fedivers nicht wahr nehmen.
Die Megaplayer haben noch eine gut funktionierende und potente Lobby. Liegt es dadran? Oder muss ich Geduld haben und die neuen Wege, die datensicher aber anders sind, in Ruhe erkunden?
Manche Menschen erreiche ich nicht mehr ... ach, Quatsch: man erreicht ja immer noch jeden. Nachdem ich WhatsApp verließ, wurde ich tatsächlich gefragt, wie man mich denn jetzt noch erreichen könne. Telefon? Post? Das müsste gehen. (Gut, in meinem Fall ist Telefon nie erfolgversprechend.)

Am Liebsten kommuniziere ich per Mail. Man kann selber entscheiden, wann man eine eingegangene Nachricht liest und wann man sie beantwortet. Man kann verschlüsseln (auch wenn es noch immer wenig Gegenseiten gibt, die das ebenfalls tun). Und die Gegenseite kann nicht kontrolloieren, wann man online ist.

Nun erreichte mich die Anfrage, ob es eine freie Alternative zu Instagram gibt. Instagram ist mächtig und macht Spaß. Es ist unglaublich, wie viele Menschen man erreicht. Nicht nur die Masse imponiert, sondern auch die Vielfalt. Das wäre auch mit diaspora* und Friendica möglich, aber beide sehen nicht so stylisch aus und sind nur wenigen bekannt. Möglicherweise, ganz vielleicht, wird der Tag kommen, an dem Menschen sich von Instagram abwenden, so wie sie sich heute von Twitter abwenden. Aber Twitter kann man locker durch Mastodon ersetzen und gleichzeitig Erfahrungen machen mit dem Fedivers. Wodurch könnte man Instagram ersetzen?

Dorothee Janssen

Mastodon !!!!111!!!

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Und vergessen Sie bitte nicht, dass Sie sich mehr um die Umwelt kümmern wollten. In Berlin könnten Sie Bits & Bäume besuchen und in Dortmund Fairfriends.

Dorothee Janssen

Grün im Ruhrgebiet

der Sommer

die Bäume

die Bank

Foto: Erich Janssen

Dorothee Janssen

Bienen auf Åland

Es ist das gleiche Geräusch, dass ich aus Audios per Audacity entferne. Viele dieser ungewöhnlich hohen Bäume (Insellage) brummen im Sommer. Man kann ruhig näher ran gehen. Die Bienen sind beschäftigt. Alles was Blüten hat, wird von Bienen besucht.

Es ist nur ein Ausschnitt, den Sie hier hören.

Stellen Sie sich vor, Sie gehen durch den Wald und auf einmal hören Sie dieses Geräusch. Es ist fremd und unheimlich, weiles offenbar nicht in den Wald gehört. Sie denken vielleicht, dass ein Parkplatz in der Nähe sein muss oder eine Hütte. Und dann entdecken Sie die Quelle. Es ist ein Baum voller Bienen.

Dorothee Janssen

Wo ist mein Zuhause ?

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An einem fremden Laptop, ohne meine Favoriten den Browser geöffnet und gemerkt

Welche Adresse will ich öffnen ?

Am heimischen Laptop sind sofort die relevanten Reiter offen und werden von links nach rechts besucht. Aber jetzt fehlen mir die Passwörter für einige Accounts. Ähnlich geht es mir beim

Betriebssystem

Am Einfachsten ist es mit Ubuntu, aber richtig froh bin ich damit nicht. Ein paar Jahre nehme ich dieses oder jenes aus der breiten Palette von Linux. Nirgends bleibe ich lange. Zuerst war es die Lust am Neuen. Jetzt ist es die Sehnsucht nach etwas, das Bestand hat.

Nachdem ich meinen Kalender im Hotel auf Aland (mit Kreis auf dem ersten A) liegengelassen habe, beginne ich die Nutzung eines Kalenders auf meinem Smartphone. Der liegt in einer Cloud.

Auch daran muss ich arbeiten. Tatsächlich ist das Smartphone ein interessantes Werkzeug. Ich traue ihm noch nicht so ganz. Allerdings kann ich meinen Kalender nicht verlieren, wenn er in der Cloud ist.

Wir nehmen, was wir brauchen

Die Alten nutzen Telefon und Fernsehen, Zeitung und Handy, Post und den Tratsch auf dem Markt. Heute erzählte mir eine alte Dame ganz begeistert, ihr Handy habe auch eine Kamerafunktion. Wir tauschten uns über Nutzen und Unsinn moderner Technik aus. Sie ist auf einen Gehstock angwiesen und hat für weitere Wege ein Gerät, dass sie Scooter nennt. Es ist ein Scooter. Sie benennt die Dinge, wie sie heißen. Sie hat kein Problem damit. Sie ist in den 90igern. Ich rechne ein bisschen und ahne, was sie alles an Veränderungen miterlebt hat. Sie gehört zu denen, die das Leben leben. Sie sehnt sich nicht zurück in eine vermeintlich heile Welt.

Wir nehmen, was wir brauchen. Das bedeutet nicht, dass wir horten und Geschäfte machen. Wir brauchen einfach nur das, was wir brauchen. Horten müssen wir nicht mehr, weil wir wissen, dass wir bekommen, was wir brauchen. Es liest sich wie ein Utopie. Aber die alte Dame sieht das Leben so. Man muss nicht alles haben, um es nutzen zu können. Dieser Scooter beispielsweise gehört der Krankenkasse. Das ist auch gar nicht schlimm. Die Wohnung gehört ihr ja auch nicht, die hat sie nur gemietet.

Mit der Cloud ist sie nicht einverstanden. Es müsste was geben, was alle nutzen können und wo man trotzdem nicht beklaut wird, sagt sie. Und ich antworte, aus solchen Ideen entstünden neue Programme. So entwickelt sich alles weiter. Sie nickt. Ich muss an die vielen Flüchtlinge denken. Und ich denke, sie sollten bekommen, was sie brauchen, und wir sollten ihnen geben, was sie brauchen, wenn wir es haben. Wir können teilen. Insbesondere unsere Lebenserfahrung können wir teilen. Nur nehmen, was man braucht. Nur haben, was man braucht. Keine Angst haben müssen, dass man zu kurz kommt. Aber das kann man zwar erzählen und leben, verordnen und in Gesetze packen kann man es nicht.

Heute ging es im Sonntagsevangelium wieder um das Brot und die Menschen, die Jesus suchen, weil er Brot vermehren kann. Er klärt das Missverständnis auf. Aber damit ist es noch nicht klar. Wie soll man das verstehen? Essen muss jeder. Leider sind wir zu dick - im Durchschnitt. Denn das Essen ist die schnellste Möglichkeit der Selbstbefriedigung. Alles andere gibt der Sehnsucht Konturen und führt über unbekannte Wege irgendwohin, wo nie ein Mensch zuvor gewesen ist.

Dorothee Janssen

Mein erstes Aland

3 min read

Wie bekomme ich nur diesen Kreis auf das A? Stellen Sie sich bitte immer einen Kreis auf dem A vor, wenn Sie Aland lesen in diesem Artikel. Es ist diese Inselgruppe zwischen Finnland und Schweden, die in Finnland einen Sonderstatus hat und auf der man schwedisch spricht. Sie bezahlen in € und bekommen Briefmarken, die nur auf Aland gelten. Weil ich mich nicht gut vorbereitet hatte, fand der Urlaub nur auf der Hauptinsel statt. Fahrradfahren ist anstrengend wegen der Felsen, aus denen die Insel besteht. Es geht rauf und runter und im Juli 2018 knallte die Sonne erbarmungslos. Beim nächsten Mal werde ich mich über den Fährverkehr zwischen den Inseln erkundigen.

Hin kommt man von Grissleholm (Schweden) oder Turku (Finnland). Alles andere ist Spaß oder hat tieferliegende Gründe.

Eine Schöne Überraschung war das "Segel", mit dem das Fährschiff Grace angetrieben wurde: Norsepower. Wir haben Abende im Internet verbracht, um uns zu informieren. Wunderbar. Es gibt Erfingungen, die werden vergessen und dann von einem Startup wiederentdeckt und angewendet. Sehen Sie selbst.

Schwarzbrot gab es in unserer Unterkunft nicht. Dabei gehört dieses Schwarzbrot zu den Spezialitäten. So stand es im Reiseführer. Es gibt Apfelmost. Sehr lecker. Und es war so heiß, das die schlauen Rehe aus dem ausgedörrten Wald über die Absperrungen in die Gärten kamen, um die Blumen wegzufressen. Die Touristeninformation vor Ort haben wir als nicht sehr pfiffig erlebt. Manches Feine entdeckten wir anhand der POIs mit OSMand+. Diese Navgations-App kam zum Einsatz, weil Garmin Skandinavien nicht zu Zentraleuropa zählt (was irgendwie verständlich ist, wenn man an die Datenmenge denkt).

Sehenswert sind die alten Kirchen in ihrer Schlichtheit und Größe. Wuchtige und liebevoll gestaltete Gotteshäuser. Es gibt einen dicken Band mit Bildern und Erklärungen, der in allen Kirchen, die wir besucht haben, ausliegt. So kann man sich jeweils über Besonderheiten und den Stand der Forschung informieren. Die Kirchen sind wochentags geöffnet, wenn man in den Ferien zu Besuch kommt. Dann sitzt schon mal ein junger Bursche in der letzten Bank und liest seine Comics. Hauptsache, es ist jemand vor Ort. Die Tiekirkko (Wegkirche, vergleichbar mit unseren Autobahnkirchen, nur dass sie Gemeindekirchen sind) in Jomala war am Wochenende geschlossen.
Offensichtlich sehr alte Zeichnungen auf Putz konnte ich nur teilweise entschlüsseln. Sie wirken anrührend.

Dorothee Janssen

Weisze Was ?

Es dauert, bis jemand die entscheidende Frage stellt.

Dorothee Janssen

PASTORALPOPULISMUS - aber es ginge natürlich auch anders

4 min read

Christian Hennecke gebraucht ein schreiendes Wort in einem Artikel, der mir aus dem Herzen spricht, ebenso wie seine Twitterei zum Thema in der Auseinandersetzung mit einem Redakteur von katholisch.de . Der Artikel ist lesenswert. Er spricht Journalismus an. Die Art und Weise, in der Lesende gewonnen werden sollen mit knappen, klaren Aussagen, die aber beileibe komplexe Zusammenhänge nicht wiedergeben können. Wer im kirchlichen Bereich eine Aussage macht, kommt um eine Einbettung in kirchengeschichtliche Zusammenhänge nicht herum. Man kann nicht einfach sagen

Alle sollen zum Tisch des Herrn geladen sein

Man darf niemanden ausschließen

Solche Sätze sind unredlich, wenn sie von Theologen kommen, weil sie das Publikum ansprechen, ohne die lange Geschichte unserer Kirche ernst zu nehmen. Man kann das Rad nicht rumdrehen. So einfach ist das nicht. Wie fatal Korrekturen verlaufen können, sehen wir an der Wirklungs-Geschichte des II. Vatikanischen Konzils, das uns viel Gutes gebracht hat, dessen Inhalte längst nicht umgesetzt sind, weil sie umgesetzt werden müssen. Das bedeutet Veränderung. Dabei geschehen Brüche, weil Entscheidungen getroffen werden müssen. Damit muss man sich befassen, bevor man den Mund auftut. Damit muss man auch das Publikum vertraut machen, sonst hält man es für unmündig.

Publik-Forum hat eine Petition an den Papst gestartet. Sie trägt die reißerische Überschrift "Keine Ausgrenzung am Tisch des Herrn". Dabei kann man von Publik Forum anderes erwarten. So wie sie es angehen, fallen die Kommentare der Online-Unterzeichnenden aus. Purer Pastoralpopulismus.

Vor der Sonntagsmesse spricht mich ein Gemeindemitglied stürmisch an, ich könne ja jetzt gleich unterschreiben, da ich ja da bin. Zack. Eine Unterschriftenliste. Das gestrige Klick des kleinen Mannes. Heute klickt man. Zack. Es kommt noch schlimmer. Der Zelebrant weist am Ende der Messe auf die Unterschriftenliste hin. Auch er erklärt nichts. Es gibt aber ein DIN-A-4-Blatt mit Informationen, das jeder mitnehmen kann. Das finde ich gut. Aber bis alle das gelesen haben, haben sie unterschrieben. Wer nicht unterschreibt, steht im Verdacht, dagegen zu sein.

Müssen jetzt alle Theologen werden, bevor wir weiter diskutieren können?

Aber nein. Aber informieren müssen wir uns schon. Es sind sowieso nur knapp 100 von 3000 Christen, die wir nach der Kirche erreichen. Denn wir informieren uns grundsätzlich erst einmal nicht. Lesen Sie den oben verlinkten Artikel von Christian Hennecke. Er hat es wunderbar erklärt. Aber lesen müssen sie es schon. Oder sie lesen etwas anderes. Und miteinander sprechen müssen wir. Kontakt halten. Kommunizieren. Sonst geht es nicht. Dem Papst Verschleierung vorzuwerfen ist Blödsinn. Wir befinden uns in einem Prozess. Wer einerseits Aggiornamento will und andererseits jede Äußerung des Papstes auf die Goldwaage legt, ist verlogen und bigott. Denn was sich im Großen abspielt, geschieht genau so in unseren Gemeinden. Es bedarf der Meinungsbildung.

Meinungsbildung gegen Pastoralpopulismus

und Gottvertrauen

Dies schreibe ich am Fest Mariä Heimsuchung, das ein Fest der Frauensolidarität ist. Es kann ein Fest der Solidarität sein für alle Berufenen, die begeistert sind und deren Weg mit Gott nicht mit einem Examen beginnt, sondern mit dem Ruf, der an sie ergeht (kirchisch gesprochen). All dies kann ich ohne Gottvertrauen nicht denken. Darum wünsche ich sehr, dass wir aufhören, einander zu belehren. Auch miteinander sprechen ist zu wenig. Wir müssen einander schon lieben. Sonst klappt es nicht. Das haben bereits die Apostel für Sie getestet.

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This is not the end