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Prolog zur Patientenverfügung

Als Katholikin glaube ich an ein Leben nach dem Tod und hänge nicht um jeden Preis an diesem Leben. Darum ist es mir lieber zu sterben, wenn ein Leben nur mit großem Aufwand möglich wäre und nur zu Lasten vieler Menschen (Pfleger, Ärzte, Mitbewohnerinnen, Therapeuten) möglich wäre.

Ich möchte nicht wiederbelebt werden.

Ich möchte nicht essen oder trinken müssen und auch nicht an Veranstaltungen teilnehmen müssen, wenn ich deutlich zeige, dass es mir missfällt. Ich bin gerne alleine, liebe Natur, Stille und Musik (Jazz, Klassik, Folk, ausgewählte Liedermacher*innen).

Meine Patientenverfügung liegt in einer schwarzblauen Tasche, die in meinem Bücherregal links steht.