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Vom linken Niederrhein ins Ruhrbistum
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Der den Tieren predigende Franziskus

In Siddlinghausen, was abseits der Route Brilon - Bestwig - Möhnesee liegt, gib es eine Fülle sauerlandüblicher Wegkreuze und Bildstöcke. Das Kruzifix ist das häufigste Motiv, außerdem Maria. Um so überraschter waren wir, an einer Straße Richtung Kneblinghausen einen Bildstock mit dem den Tieren predigenden Franziskus zu finden. Ein gleiches Motiv fanden wir in Siddinghausen an einer Weggabelung.

In dieser Gegend gibt es Landwirtschaft, darunter auch Tierhaltung, die nicht immer rücksichtsvoll vonstatten geht. Wo kommt da dieses Motiv her, das einen respektvollen Umgang mit unseren Mitgeschöpfen nahelegt? In einem Hof steht ein Schild mit der Aufschrift: "Den Kühen die Alm, den Wölfen die Wildnis". Es kommt mir vor, als wären manche Menschen weit entfernt von einer realistischen Wahrnehmung natürlicher Prozesse - ganz abgesehen von der Rolle, die wir Menschen darin spielen. Als könnten wir alles regeln. Können wir doch gar nicht. Kommt so ein Virus um die Ecke, knickt die Wirtschaft ein und das Gesundheitssystem wackelt.

Franziskus predigt laut Legende den Tieren, weil die Menschen ihm nicht zuhören. Vielleicht hat der Bildstock gar nichts mit Tieren zu tun, sondern soll eine Mahnung an die Menschen sei. Das wäre aber schade, denn beide Darstellungen zeigen den den Tieren zärtlich zugewandeten Franziskus. Daraus könnten Landwirte weitreichende Schlüsse ziehen:

* Dem Wort Gottes Aufmerksamkeit schenken.

* Da auch Tieren das Wort gepredigt wurde, sollten wir sie als gleichwertige Geschöpfe betrachten.

Ob wir deswegen völlig auf Fleischkonzern verzichten müssen, will ich gar nicht sagen, aber auf industrielle Fleischproduktion sollten wir verzichten. Wir züchten unseren Nachwuchs ja auch nicht und trimmen ihn auf Leistung ... o, whait

 

Machtmissbrauch in der katholischen Kirche - Beispiel Frank Unterhalt, Brilon

In der Rubrik Westpol im WDR kam endlich, endlich ein Beitrag über den Pastor in Brilon, der seit Jahren seine Gemeinde bedrängt. Er ist Sprecher der extremistischen Priestervereinigung communioveritatis. Im WDR-Beitrag wird das Ergebnis einer Recherche wiedergegeben, die die Unfähigkeit unserer Kirche dokumentiert, mit Machtmissbrauch souverän umzugehen. Wir sind hierarchisch organisiert. Warum kann dann kein Machtwort gesprochen werden, wenn ein Priester seine Position missbraucht?

Ich denke, wir müssen in Sachen Machtmissbrauch in unserer Kirche neu lernen, wie wir miteinander reden und welche Werte in diesen Gesprächen geachtet werden.

Die Linie unserer Kirche

https://www.gegengewalt-anfrauen-inkirche.de/

https://www.frauenseelsorge.de

https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/predigt-von-erzbischof-dr-ludwig-schick

https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/abschluss-der-tagung-gefaehrliche-seelenfuehrer-geistige...

 

Krieg in Europa

 

Starke Frauen & Fromme Männer

Schild der Säule

Auf der einen Seite sieht man Elija lebensgroß mit dem Raben in der Hand (1Kön 17,1-7). Auf der gegenüberliegenden Seite ist die Witwe von Sarepta lebensgroß mit dem Ölkrug dargestellt, der nie versiegt (1 Kön 17,16). Dazwischen sieht man auf der einen Seite von unten nach oben: die Witwe mit ihrem Sohn vor dem toten Ehemann - die Witwe nimmt Elija in ihr Haus auf (1 Kön 17,8-16). Auf der anderen Seite: Elija wird in der Wüste von Raben genährt (1 Kön 17,1-7) - Elija und das Opfer der Baalspriester (1 Kön 18) - Elija wird in den Himmel aufgenommen (2 Kön 2,1-10).

 

Starke Frauen, fromme Männer

Die Säule "Adam & Eva"

Ansichten der beiden Köpfe, TextText: Adam ist in die Figurengruppe mit aufgenommen, da er den Anfang der Heilsgeschichte bildet und Christus als der neue Adam gegelaubt wird. Auf dieser Säule sieht man neben den beiden Figuren von Adam und Eva auf der einen Seite den Baum der Verführung (Gen 3,1-6). auf der gegenüberliegenden Seite die Vertreibung aus dem Paradies (Gen 3,23-24) - die Schöpofungsgeschichte in 6 Kreisen (Gen 1) - die Erschaffung der Eva (Gen 2,21-23).

 

Alles Gute zum 14. Februar #ilovefs

Vor lauter Liebe zu quelloffener Software begeht die Free Software Foundation den 14. Februar mit haufenweise Aktionen, die der Verbreitung der Idee dienen. Es wird gespielt. Mehr dazu hier: https://fsfe.org/activities/ilovefs/index.de.html

 

Dritte Synodalversammlung 3. bis 5. Februar 2022

"Die Dritte Synodalversammlung des Synodalen Weges findet vom 3. bis 5. Februar 2022 in Frankfurt am Main statt. In der Messe Frankfurt werden die Synodalen erstmals Texte in Zweiter Lesung beraten und mögliche Beschlüsse des Synodalen Weges fassen. Weitere Texte werden in Erster Lesung beraten und den Synodalforen zur weiteren Überarbeitung übergeben."

https://www.synodalerweg.de/struktur-und-organisation/synodalversammlung

Das liest sich sperrig und klingt nach Sitzungskatholizismus. Aber bis jetzt hat der Synodale Weg bereits einiges bewirkt:

- Öffentlichkeit für die Auseinandersetzung mit der Krise der katholischen Kirche geschaffen

- Themen formuliert und mit Inhalt gefüllt

- Menschen ermutigt

- Menschen aktiviert

 

 

Failure Of Impfkampagne

Alles, was einfach ist, ist verdächtig. Einem neuen, unerwarteten, weltumspannenden Problem mit einer einzigen Antwort zu begegnen, kann effektiv sein, aber wenn sich Widerstand regt, muss der ernst genommen werden. Dabei meine ich weder die AfD noch die Querdenker, sondern die Menschen, die sich fragen, ob eine Impfung die richtige Lösung ist.

Die Impfung allein ist nicht die richtige Lösung

Wir können die Zeit in der Schlange am Impfzentrum nutzen und uns über drei Beweggründe der Menschen nachdenken, die sich nicht impfen lassen. Neben der Frage, ob der Impfstoff überhaupt genug getestet ist und nachweisbar wirkt (informieren Sie sich bitte an kompetenter Stelle), gibt es die Frage nach dem Zusammenhang einer Erkrankung in unserer Lebenswirklichkeit.

Wir wissen aus Erfahrung, dass Menschen, die sich schlecht ernähren, rauchen und Alkohol über die Maßen trinken, zu Krankheiten neigen. Es gibt Statistiken. Wir wissen auch, dass gesunde Menschen ebenfalls krank werden können.

Wir wissen, dass Übergewicht und Bewegungsmangel das Risiko, schwer zu erkranken, erhöhen.

Wir kennen die Faktoren, die zu den Klimaveränderungen geführt haben, die uns zu schaffen machen. Wir wissen, dass Menschen auf unsere Kosten ausgebeutet werden. Wir nutzen Produkte, an denen Blut klebt.

Wer sich gegen eine Impfung entscheidet, sieht womöglich das Großeganze. Diesen Menschen reicht die Impfung nicht. Ihnen geht das Ganze zu Hopplahop. Sie fühlen sich unwohl. Im Alltag stoßen sie auf ein weiteres Problem:

Hinterrücks werden bitter erkämpfte Standards der Datenschutzgesetzverordnung ausgehebelt. Wir zeigen grade aller Welt unsere Daten, um einkaufen gehen zu können oder auf dem Weihnachtsmarkt zu schlemmen. Wir nutzen APPs, die Daten absaugen und Profile erstellen.

Und Deutschland ist immer noch im Digitalisierungs-Neuland.

Die Impfkampagne deckt die erfolgreiche Lobbyarbeit der GAFAM auf, ohne dass sie erkannt wird. Wer weiß schon, dass die Entwicklung der Corona-Warn-APP eine Gemeinschaftsarbeit war, die schlicht an Apple und Google verscherbelt wurde, die sie nun in ihren Shops anbieten. Die Entwickler bieten sie mit eigener Weiterarbeit als freie und datenschutzkonforme Version an. Aber können unsere Gesundheitsämter damit umgehen?

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https://mohr-loveforfood.de/

https://www.ci-romero.de/

"Unter dem Namen Corona Contact Tracing Germany (CCTG) ist seit 7. Dezember 2020 eine komplett quelloffene Variante der Corona-Warn-App in dem alternativen App-Store F-Droid verfügbar."

https://de.wikipedia.org/wiki/Corona-Warn-App

 

Weihnachten: wir bereiten uns auf die Wiederkunft Christi vor

Zur Zeit lese ich

Als Christen Juden waren

Paula Frideriksen

Verlag: Kohlhammer

Das Buch hat mir eine neue Sicht auf Advent und Weihnachten vermittelt:

Zeit für eine neue Sicht auf das Weihnachtsfest

Das Kind ist ja längst geboren. Der Heiland ist auferstanden und wir wirken in der Kirche für seine Botschaft. Was sollen wir das Kind in der Krippe feiern, die Geburt? Als Geburtstagsfeier ist das ok, aber jedes Jahr so zu tun, als wolle man sich auf das Wunderbare dieses Ereignisses vorbereiten ist ein Blick zurück. Warum tun wir so?

Besser, wir würden nach vorne schauen und uns auf die 2. Wiederkunft des Herrn vorbereiten. Denn er wird kommen. Mein Vorschlag: Wir feiern Weihnachten wie wir es gewohnt sind und bedenken dabei, dass wir im Hier und Jetzt leben in Erwartung eines neuen Himmels und einer neuen Erde.

Wir feiern zur Zeit ein Ereignis, das Wenige noch für historisch halten. Es wird verkitscht auf Weihnachtsmärkten und in Werbeclips. Es ist niedlich und süß und rührt das Herz. Mehr nicht. Alles was Weihnachten in der damaligen Zeit ausgelöst hat, bleibt heute leer. Niemand macht sich aufgrund von Weihnachten auf den Weg wohin. Wohin auch? Es gibt keine Krippe. Das Kind ist längst geboren und ganz woanders.

Paula Frideriksen geht in ihrem Buch "Als Christen noch Juden waren" den Anfängen der Christenheit auf den Grund. Die ersten Christen waren keine Christen sondern Juden. Das wussten wir. Aber was das bedeutet für sie und welche Entwicklungen der jungen Kirche wir aus der Heiligen Schrift lesen können, wie sie langsam begriffen, dass Jesus nicht sofort wiederkommen wird, dass sie sich auf einen langen Weg in die Welt würden machen müssen, das schildert Frideriksen eindrucksvoll. Als die ersten "an Christus Glaubenden" das begriffen, begannen sie, die Evangelien zu schreiben. Vorher waren sie damit beschäftigt, auf die Wiederkunft des Herrn zu warten. Erst als sie verstanden hatten, dass Jesus nicht "jetzt" kommen würde, gingen sie weg von Jerusalem und verkündeten der ganzen Welt (na ja, aber immerhin ein Anfang) das Evangelium.

Wir sind heute ebenso ratlos und orientierungslos und sehnen uns nach der Wiederkunft Christi oder zumindest nach einem Erlöser, der uns aus dem ganzen Schlamasel holt. Die Kirche hat sich in die Mocke gefahren und kommt aus eigener Kraft da nicht mehr raus. Maranatha, komm, Herr Jesus, komm! Wir können unserer Sehnsucht nach dem Erlöser an Weihnachten Ausdruck geben in wunderbaren Liedern und herrlichen Texten, mit dem Blick nach vorne und dem Sinn auf unsere Berufung gerichtet.

Eine gesegnete Adventzeit allerseits!