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Willow Creek Leitungskongress endet mit positivem Fazit

Hybels: »Der beste Kongress, den ich in 25 Jahren in Deutschland erlebt habe«

Fanpage-Image mit dem Wort Dortmund und den Orten, an die die Veranstaltung übertragen wurde.

Der Geschäftsführer von Willow Creek Deutschland, Karl-Heinz Zimmer, zeigte sich zum Abschluss des Leitungskongresses sehr zufrieden: »Auch nach mehr als zwei Jahrzehnten Willow Creek in Deutschland wächst die Arbeit weiter. Immer mehr Kirchengemeinden profitieren von den Impulsen, Ideen und Kontakten, die sie auf dem Leitungskongress bekommen. Das ist sehr wichtig – denn die Ortsgemeinde ist die Hoffnung der Welt.«

Willow-Creek-Gründer Billy Hybels ermutigte die Zuhörer in seinem Abschlussvortrag, mit einem klaren Vorhaben vom Kongress nach Hause zu fahren: »Ich werde das tun, wozu Gott mich auffordert – für den Rest meines Lebens.« Hybels betonte, wie wichtig es ist, die christliche Botschaft weiterzugeben: »Das größte Geschenk, das man Menschen machen kann ist, dass man ihnen den Gott vorstellt, der sie liebt! Sie werden für immer dafür dankbar sein.« Um dies zu tun, habe es auf der Konferenz wunderbare Impulse gegeben  – Hybels nannte die Veranstaltung in Dortmund den besten Kongress, den er in 25 Jahren in Deutschland erlebt habe.

Bereits am Freitag sprach der Schweizer Theologe Thomas Härry darüber, dass Leiter im Grunde nur eine einzige Person führen müssen – sich selbst. Nur wer sich selbst führe, könne auch andere Menschen führen. Zu einer guten Selbstführung gehört es für Härry, die eigenen Stärken, Ziele und Werte zu erkennen. Darüber hinaus sei es wichtig, Verantwortung für sich und für eigene Entscheidungen zu übernehmen und in der »Selbstfürsorge« darauf zu achten, dass »die Seele nicht austrocknet und der Glaube nicht flach wird«. Der Theologe gab Ratschläge, wie etwa Pfarrer und Teamleiter mit Konflikten umgehen können: Wichtig sei die Bereitschaft, andere Beiträge wohlwollend auszulegen und bereit zu sein, zuzuhören: »Ich bringe mich ein, als ob ich recht hätte – und ich höre zu, als ob ich falsch läge«, sei dabei eine gute Devise.

Der amerikanische Bestsellerautor John C. Maxwell nannte in seinem Vortrag drei Fragen, die Menschen an ihre Leiter hätten. Diese lauten: Liebst du mich? Kannst du mir helfen? Kann ich dir vertrauen? Gute Leiter würden sich jeden Tag ganz bewusst und konkret dazu entscheiden, andere Menschen zu bereichern – durch Unterstützung, Wertschätzung und Ermutigung. Dazu sei ein Umdenken nötig, da der Mensch von Natur aus selbstsüchtig sei.

Am Willow Creek Leitungskongress nahmen insgesamt 12.000 haupt- und ehrenamtliche Kirchenmitarbeiter teil, davon 10.000 in der Dortmunder Westfalenhalle und weitere 2.000 an den zugeschalteten Übertragungsorten. Vom 24. bis 26. Mai 2019 findet in Erfurt der Willow Creek Jugendplus-Kongress statt. Der nächste Leitungskongress ist für 27. bis 29. Februar 2020 in Karlsruhe geplant.

Willow Creek Deutschland will haupt- und ehrenamtliche Kirchenmitarbeiter durch Leitungs-, Jugendplus- und Kinderplus-Mitarbeiter-Kongresse für ihr Engagement in ihrer Kirche neu inspirieren und mobilisieren. Die Kongresse finden seit 1996 in großen Städten Deutschlands statt. Dadurch soll das Potenzial der Ortsgemeinde neu entdeckt und genutzt werden. Gemeinden sollen auf diese Weise in ihrem Umfeld immer umfassender zu Orten der Hoffnung werden. Ihren Ursprung hat die Organisation in der Willow Creek Community Church in South Barrington / Chicago, die mit etwa 24.000 Gottesdienstbesuchern zu den größten der USA gehört.

Pressmitteilung von WillowCreek